Die Macht unserer Gefühle

Foto: Linda Oberpaul

Foto: Linda Oberpaul

Wie wichtig sind Gefühle?

Gefühle sind etwas Wunderbares. Sie lassen uns das Menschsein spüren. Ob Liebe, Sehnsucht, Freude, Wut, Leidenschaft oder Traurigkeit… Gefühle sind unsere Wegweiser durch´s Leben. Sie animieren uns, unsere Handlungen zu hinterfragen. Um ein Leben in Glück und Fülle zu führen, sollten wir ein gutes Gefühl für uns und unser Umfeld in uns tragen . Das ist nicht immer leicht. Vor allem nicht, wenn wir uns in dunklen Momenten oder Lebenskrisen befinden. Dennoch können wir jederzeit aus Angst und Traurigkeit wieder in Lebenslust und Freude kommen. Wenn wir es wollen!

Mit einer positiven Denkweise haben wir schon mal eine starke Basis geschaffen. Positiv Denken können wir bewusst trainieren. Je intensiver wir üben, umso schneller können wir Erfolgserlebnisse verbuchen. Bei den Gefühlen ist das schwieriger. Gefühle arbeiten in Eigenregie. Sie sind, was sie sind. Einfach da. Scheinbar nicht steuerbar. Was also tun? 

Ich stelle Ihnen nachfolgend einige Hilfsmittel vor, mit denen Sie Ihre Stimmungslage auf positive Weise beeinflussen können. Dabei möchte ich betonen, dass es hier nicht um Verdrängung oder Manipulation von Gefühlen geht. Eine wirkliche Lösung kann immer nur das Zulassen und Integrieren unserer Gefühle sein. Die empfohlenen Anwendungen können Ihnen aber den Zugang zu Ihrer Gefühlswelt erleichtern.

  • Musik

Jeder von uns hört Musik. Ob Klassik, Rock, Pop, Schlager, Volksmusik… Punk, Jazz, Soul, Rap. Wir hören, was uns gefällt – meist unserer Stimmung angepasst. Musik ist der perfekte Gefühlstransporter. Nichts gegen einen Herzschmerzsong bei Liebeskummer. Auch sowas muss mal sein. Aber – wollen wir uns aktiv auf ein höheres Stimmungsniveau bringen, sollten wir Musiken wählen, die uns aufmuntern und gut fühlen lassen. Hören wir in schlechter Gefühlslage immer eine Musik, die uns innerlich tanzen lässt. Ideal sind Titel, die uns an schöne Momente unseres Lebens erinnern. Zum Beispiel an ein Live Konzert, dass wir mit guten Freunden besucht haben. Damit tanken wir doppelt positive Emotion. Besonders empfohlen sei auch Mozart. Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, Mozart tut gut. Unter seiner Beschallung wachsen nicht nur Pflanzen besser. Die Mozarttherapie wird heute erfolgreich in Medizin und Psychotherapie angewandt.

  • Affirmation

Eine Affirmation ist nichts Anderes, als eine Bestärkung oder Glaubhaftmachung einer wertenden Einstellung. Tragen Sie ein Foto von sich und Ihrer Familie in der Brieftasche? Wenn ja, warum? Ist es nicht so, dass wir, wenn wir auf unsere Liebsten blicken, uns zu Hause fühlen? Wir entwickeln ein Gefühl der Liebe, Zugehörigkeit und des Vertrauens. Untermauern mit jedem Blick auf das Bild sozusagen unser Wissen, wo wir hin gehören. Das ist Affirmation. Eine Glaubhaftmachung unserer subjektiven Gedanken und Gefühle. Und sie funktioniert!

Doch nicht nur ein Bild kann uns als Affirmation dienen. Halten wir uns täglich Sätze vor Augen, z.B. „Du schaffst es.“, „Es lohnt sich.“ oder „Du bist gut, wie Du bist.“ orientieren wir Geist und Gefühl positiv. So wie wir, von Kindheitsbeinen an, Glaubenssätze unserer Eltern übernommen haben, können wir uns jetzt unsere Eigenen schaffen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Was er lange genug hört und sieht, das glaubt er auch. Machen wir uns das in diesem Fall sinnvoll zu Nutze. Schaffen wir uns unsere eigenen „positiven“ Affirmationen. Wie wollen Sie persönlich sein? Schreiben Sie es sich auf und hängen Sie es sich an einen Ort, an dem Sie sich oft aufhalten. Zum Beispiel an Ihren Badspiegel. Wenn Sie dort längere Zeit über früh und abends lesen: „Ich bin glücklich.“ wird es Ihnen schwer fallen, weiterhin unglücklich zu sein.

  • Farben

Sie haben sicher schon mal etwas von Farbtherapie gehört. Rot macht agil, orange gleicht aus, blau beruhigt, grün fördert die Heilung. Ja, es stimmt. Farben beeinflussen unser Leben. Dabei müssen Sie aber kein Diplom in Farbtherapie absolvieren. Verlassen Sie sich immer nur auf Ihren Instinkt oder Bauchgefühl. Je nach Laune greifen wir intuitiv immer nach der richtigen Farbe. Wenn Ihnen wie rot ist, tragen Sie es. Wenn Sie Lust auf schwarz, der neutralen Schutzfarbe haben, tragen Sie schwarz. Vertrauen Sie ausschließlich Ihrem Gefühl. Das wird Sie bei der Auswahl der Farben in Ihrem Leben leiten. Sollten Sie z.B. plötzlich Lust auf eine rosa farbene Tulpe verspüren, kaufen Sie sie. Denken Sie nicht, Tun sie´s einfach. Es wird Ihnen gut tun.

  • Düfte

Der eine erinnert sich bei Zimt an schöne Weihnachtsabende der Familie. Der Andere fühlt sich beim Geruch von frischen Orangen geborgen und neu aufgetankt. Düfte inspirieren unsere Sinne und wecken Erinnerungen. Jedem Duft sind spezielle Eigenschaften zugeordnet. Zum Beispiel öffnet ein Jasmin Duft unser drittes Auge, das heisst, er schärft unseren Blick für das Wesentliche. Ein Rosenduft fördert unsere Eigenliebe und das Selbstwertgefühl, Olive und Eukalyptus stärken unsere Fähigkeit anzunehmen, Lavendel hilft uns, auszugleichen und den richtigen Ton im Leben zu finden. Selbst wenn wir einen Duft nicht mögen, deutet er vielleicht auf eine Blockade in uns hin. Innerhalb einer Aromatherapie können wir viele unserer Emotionen entspannen, sowie unseren gesamten Energiehaushalt auf Vordermann bringen. Im Grunde gilt auch hier: Entscheiden Sie sich immer für Düfte, die sie inspirieren und wohl fühlen lassen. Verwöhnen Sie sich so oft es geht mit dem Duft von Blumen oder entsprechenden Bade- und Massageölen. Komplexere Anwendungen bedürfen intensiveren Wissens und konkreter Anleitung zum Thema. Diese finden Sie u.a. in den Buchtipps unter „Lexikon der Heilsteine und Duftöle“ oder in Form des Aurakorrektursets von Vadim Tschenze. Siehe www.astrotv.de Astro TV Shop.

  • Meditationen

Eine Meditation ist eine Konzentrationsübung, die unseren Geist entspannt und beruhigt. Dabei unterscheiden wir die passive und aktive (dynamische) Meditation. In der passiven Meditation geht es ausschließlich darum, den Geist still werden zu lassen. Wir schließen die Augen, und fallen in einen Zustand der totalen Entspannung, des puren Seins. Diese Meditation ist allein ausführbar. In der dynamischen Meditation (z.B. Kundalini Meditation) leben wir aktiv Gefühle aus. Dabei wechseln sich Dynamik und Entspannung ab. Dies ist eine Meditationsform, die Anleitung bedarf. Jede Meditation ist eine Reinigung von Körper, Geist und Seele. Wer einmal eine tiefe Meditation erfahren hat, weiß, wie wunderbar sie sich – und man sich danach – anfühlt. Für Meditationsanfänger halte ich eine geführte CD für ausreichend. Wobei nur wenige Produkte wirklich halten, was sie versprechen. Ich persönlich empfehle die Meditations CD´s von Vadim Tschenze (Goldene Mitte), Pierre Franck (Erfolgreich wünschen) und Linda Giese (Die Magie des Wünschens), sowie „Celestine – Die Meditation“. Alle Produkte sind u.a. im Astro TV Shop erhältlich.

Sofern Sie von sehr hartnäckigen Gefühlen gequält werden oder unter Phobien, Ängsten oder Zwängen leiden, noch folgender Tipp:

  • Meridian Energie Technik

In Fällen, in denen es besonders schwer ist, sich von alten belastenden Emotionen zu lösen, empfehle ich MET. Die Meridian Energie Technik. Viele von uns fallen immer wieder in alten Verhaltensmuster zurück. Wie sehr wir uns auch Mühe geben und versuchen, positive Gefühle in unserem Leben groß werden zu lassen – es gelingt uns einfach nicht. Wie ein unsichtbares Band reisst uns immer etwas, gegen unseren Willen, zurück. Wenn das der Fall ist, haben wir eine starke energetische Blockade, die besonderer Aufmerksamkeit bedarf. Auslöser kann z.B. ein Schock oder ein  Trauma sein. Oft erinnern wir uns nicht, was der Sache eigentlich zu Grunde liegt. In diesem Fall kann nur eine Psychoanalyse helfen, welche Jahre lang dauern kann – oder MET. Innerhalb der Meridian Energie Technik können wir auch Phobien, Zwänge und schwerste Ängste auflösen. Kurzfristig und dauerhaft. Mehr zum Thema hier!

Natürlich sind dies nur wenige von vielen Möglichkeiten, uns emotional wieder „gesund“ auszurichten. Ob Yoga oder eine chinesische Kampfsportart… entscheidend ist, dass wir unseren Gefühlen Raum geben und uns Ihrer bewusst werden. Dann beginnt sich unser Gefühlshaushalt auszugleichen und wir haben die Chance, wahrhaft in unsere Mitte zu gelangen. Aus diesem Gefühl der Ausgeglichenheit heraus, werden immer genau das anziehen, was uns glücklich macht.

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Tiefere Einblicke in unsere Gefühlswelt

Sie kennen doch alle den Spruch: „Ich habe ein gutes Gefühl bei der Sache.“? Dieser Zustand führt in der Regel zum Erfolg. Ganz anders sieht es bei negativen Gefühlen aus. Sie haben sicher schon erlebt, dass Sie sich nach einer Niederlage gesagt haben: „Ich hab´s doch gewusst.“ Hand auf´s Herz. Mit welchen Gefühlen sind Sie an die Sache ran gegangen? Sicher mit keinen Guten. Alles steht in Resonanz. Wir empfangen, was wir senden. Positiv, wie negativ. Stellen wir fest, dass wir immer negativ empfangen… trotz Bemühung, die Schwelle zu einem positiven Denken und Fühlen einfach nicht überschreiten können, hält uns etwas an unserer Wurzel gefangen. Wollen wir wahrhaft vorwärts kommen, müssen wir heraus finden, was es ist.

Die Entstehung von Gefühlsblockaden

Warum sind überhaupt Zweifel und Ängste in unserem Leben?

Ängste und Zweifel manifestieren sich in unserem Leben, weil wir viele unserer Gefühle nicht (mehr) zulassen. Wir trauen ihnen nicht (mehr) über den Weg. Im Grunde werden wir alle mit einem reinen Urgefühl geboren. Das heisst: “Alles Gute dieser Welt steht mir zu“. Als Baby schreien wir, wenn wir Bedürfnisse haben. Es ist selbstverständlich, dass uns Nahrung und liebevolle Zuwendung zustehen. Dass wir dieses „Anrechtsgefühl“ auf das Gute der Welt im Laufe der Zeit verlieren, hat vielerlei Gründe.

Wir alle haben unsere Geschichte. Meist sind unsere Startbedingungen nicht ideal, oft müssen wir uns von Kindesbeinen an mit Verlust und Mangel auseinander setzen. Egal ob es um Liebe und Zuwendung, finanzielle Hintergründe oder auch die Entfaltung unserer Talente geht. Fast jeder von uns empfindet Mankos, hinter denen sich Gefühle wie Schmerz, Traurigkeit und Angst verbergen. Erinnern wir uns nicht alle an Sätze wie: „Du kannst nicht alles haben.“. „Das ist nichts für Dich.“ oder „Finde Dich damit ab.“ ? Solche Aussagen fühlen sich niemals gut an und hierlassen Spuren. Gefühlsblockaden. Setzen wir uns mit unseren aufgestauten Gefühlen nicht auseinander, verinnerlichen und akzeptieren wir sie als eine Art „Lebens-fehl-einstellung“. Die Folgen: Selbstwertmangel, fehlendes Selbstvertrauen, Existenzängste, Depressionen usw. Verhaltensmuster, welche Geist und Seele gefangen halten.

Transformation

Keiner von uns ist dazu verdammt, seine Verhaltensmuster ewig mit sich rum zu schleppen. Auch hier gibt es eine Lösung. Transformation. Transformation heißt – Verwandlung. Energie kann sich stetig neu wandeln. Somit können auch wir unsere Gedanken und Gefühle jederzeit wandeln. Und uns aus alten Verhaltensmustern befreien. Wenn es uns schwer fällt, uns auf schöne Emotionen einzulassen, kann nur ein logisches Prinzip gelten. Ist der Krug voll, muss ich ihn leeren. Kein neues schönes Gefühl kann sich dauerhaft verinnerlichen, wenn es nur oben auf liegt. Haben sich zu viele alte unangenehme Gefühle wie Wut, Trauer oder Scham im Laufe unseres Lebens angesammelt, müssen wir zuerst an der Wurzel aufräumen. 

Gefühle wollen gelebt werden. Sie sind ein Teil unseres Seins. Was aus der Verdrängung keine Ruhe gibt, gehört zu uns. Will uns etwas Wichtiges mitteilen. Fallen wir schon seit Jahren immer wieder auf bestimmte unangenehme Gefühle zurück? Dann wird es Zeit, ihnen Raum zu geben. Was ist es eigentlich, was mich an der Wurzel zwickt? Offenbar ist ein Teil unserer Persönlichkeit auf der Strecke geblieben? Lassen wir uns daher ein und „fühlen wir genau hin“. Wir werden staunen, wie schnell sich Dinge verflüchtigen, wenn sie erst am Tageslicht und in unserem Leben integriert sind.

Was können wir konkret tun? 

Gehen wir gedanklich ruhig mal zurück, und erinnern wir uns. Wann hatten wir z.B. das erste Mal so richtig Wut? Vielleicht fällt uns plötzlich das Spielzeugauto wieder ein, dass man uns weggenommen, und dem Bruder gegeben hat?  Das war sicher ein Moment, den wir als Verlust erlebt haben, indem wir uns ungerecht behandelt fühlten. Haben unsere Eltern uns damals verboten, Wut zu zeigen und aus Frust zu weinen? Wenn ja, dann holen Sie es jetzt nach. Was raus muß, muß raus.

Natürlich kann das Spielzeugauto nur ein lapidares Beispiel sein. In den meisten Fällen werden wir auf wesentlich härtere Kaliber stoßen. Das Prinzip ist dennoch das Gleiche. Erst raus – dann rein. Oft hilft es, wenn wir uns den Schmerz der Vergangenheit bewusst machen, indem wir ihn aufschreiben. Wer und was hat uns besonders weh getan? Schreiben Sie auf, was Sie fühlen und schauen Sie, was passiert. Alles was raus geht, wird Sie erleichtern. Zum endgültigen Auflösen aller unangenehmen Gefühle können Sie MET nutzen.

Natürlich muss und kann das nicht von heute auf morgen geschehen. Jedes Gefühl hat seine Zeit. Gehen Sie liebevoll und sensibel mit sich um. Diese Form der Eigenanalyse sollte immer nur punktuell angewendet werden. Bleiben Sie stets bei sich im Heute, und beschäftigen Sie sich nur mit Ihrem aktuellen Gefühl. So erfahren Sie immer genau das, was gerade für Sie und Ihren Weg wichtig ist.

Achtung!

Wenn Sie zu viele Gefühle auf einmal übermannen, ganze Gefühlwogen in Ihnen hochkommen, die Ihnen Angst machen – keine Panik. Es kommt niemals mehr zu Tage, als die ganze Zeit schon in Ihnen war. Sollten Sie Ihr Gefühlschaos dennoch nicht allein ordnen können, lassen Sie sich helfen. Teilen Sie sich mit. Meine Ansicht ist: „Ein kluger Mensch holt sich Hilfe, wenn er ihrer bedarf.“

Fazit

Ein gutes Gefühl zieht gute Erlebnisse in unser Leben. Haben wir Probleme schöne Gefühle zu empfinden, sollten wir heraus finden, was uns am Glücklichsein hindert. Jedes Gefühl hat seine Berechtigung. Was haben wir nicht gelebt? Was gilt es, (noch) zu integrieren, um uns ganz zu fühlen? Die Transformation unserer Gefühle kann immer nur Schritt für Schritt erfolgen. Transformation ist ein Prozess. Immer wenn wir unseren emotionalen Krug um eine alte Emotion erleichtert haben, haben wir Platz für Neues. Lassen wir uns Zeit -und geniessen wir unsere eigene Verwandlung. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

So, wie meist viele Auslöser zu einem Ergebnis führen - sollten wir viele Möglichkeiten nutzen, um zu einem Ergebnis zu kommen. Es gibt kein Patent Rezept für Wohlgefühl und Glück. Glück ist individuell. Finden wir heraus, was Glück für uns ist. Gehen wir liebevoll mit uns und unseren Bedürfnissen um und lernen wir unser Umfeld neu kennen. Seien wir neugierig und probieren wir aus. Lassen wir unsere Gefühle groß werden. Auf diesem Weg werden wir alle Antworten und - unser Glück – finden.

Foto: Linda Oberpaul

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